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Mobil in Hamburg: der Nahverkehr des HVV

Der HVV wurde bereits 1965 gegründet. Der Hamburger Verkehrsverbund ist der älteste Verkehrsverbund der Welt und umfasst das Stadtgebiet Hamburgs und sechs unmittelbar angrenzende Landkreise der benachbarten Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Der Verbund ist in mehrere Gesellschaften aufgeteilt:
• Die Hamburger Hochbahn AG (HHA) betreibt die drei U-Bahn-Linien U1, U2 und U3.
• Die S-Bahn Hamburg GmbH übernimmt den Betrieb der sechs S-Bahn-Linien Hamburgs.
• Die AKN Eisenbahn AG ist für drei A-Bahn-Linien verantwortlich.
• Auf dem Wasser sichern die Fährlinien der HADAG Seetouristik und die Fährdienst AG die Beförderung.
Die knapp 650 Buslinien Hamburges werden von unterschiedlichen Unternehmen betrieben, mehrheitlich aber ebenfalls von der HHA.

Tarifgebiete und Preisstaffel

Neben Tages- und Einzelfahrkarten bietet der HVV auch Zeitkarten, also Monats- und Jahresabonnements an. Der Großraum Hamburg wird in fünf Tarifgebiete (A-E) und davon abhängig in entsprechende Preisgruppen unterteilt.

Gegenüber anderen Nahverkehrsbetreibern sind Fahrkarten des HVV bereits ab dem Kauf am Automaten oder Schalter gültig. Sie müssen nicht gesondert entwertet werden. Fahrkartenkontrollen gehören zum Alltag im öffentlichen Nahverkehr in Hamburg. Dabei werden entweder Eingangsbereiche durch größere Dienstgruppen abgesperrt oder kleine Kontrolltrupps während der Fahrt in den einzelnen Waggons eingesetzt. Schwarzfahren wird in Hamburg vergleichweise schnell mit einer Anzeige, einem Vermerk und 40,-€ geahndet.

Verlässlichkeit des HVV

Die Pünktlichkeit und Verlässlichkeit des HVV ist meist gegeben. Doch wie überall sind Streckenumbauten auch in Hamburg aber nicht zu vermeiden. Diese behindern den flüssigen Verkehr, da der eingesetzte Schienenersatzverkehr dem teils sehr hohen Verkehrsaufkommen ausgesetzt sind. Zugausfälle und Personenschäden sind aber eine Seltenheit in den U- und S-Bahnen Hamburgs, was auch durch die gesicherten und vergleichsweise kurzen Strecken bedingt ist.

Optimal für das Sightseeing

Gerade für Touristen eignet sich das gut ausgebaute und dichte Verkehrsnetz der Stadt gut, um alle Sehenswürdigkeit auch bei schlechterem Wetter einfach und bequem zu erreichen.

Einer ausgedehnten Sightseeing-Tour und/oder Shopping-Tour steht also nichts im Weg!

Die Linie U4 in Richtung Hamburger Hafencity wird 2012 fertiggestellt und das Netz sinnvoll ergänzen.

Bild: HVV.de

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