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Nostalgische Orte für einen gelungenen Hamburg-Besuch

Hamburg kann man 1000 Mal besuchen und doch findet man immer wieder etwas Neues und Sehenswertes. Die meisten Besucher werden sicher den Hafen besuchen oder im Herzen der Stadt, der City schlendern wollen.

Viele interessieren sich aber auch für die historischen Seiten der Metropole am Wasser. Wenn man gut zu Fuß ist, kann man bequem die U-Bahn nutzen, um einige Sehenswürdigkeiten schnell zu erreichen. Direkt ab der U-Bahn-Station „Steinstraße“, kann man durch die Deichtorhallen schlendern. Sie sind eine Konzentration für Kunst aus aller Welt und fotographischer Meisterwerke, die zum Bewundern einladen. Die ehemaligen Markthallen wurden um 1914 erbaut und bieten Raum für Kunst, Kultur, einige Buchhandlungen und internationale Großausstellungen. Schon hier könnten interessierte einen ganzen Tag in der harmonischen Architektur aus Stahlglas verbringen. Der Baustil der Hallen spiegelt den Übergang der Architektur vom Jugendstil in das neue Jahrhundert dar und wurde aufwändig restauriert.

Im südöstlichen Teil der Hamburger Altstadt, im sogenannten Kontorhausviertel, kann man das „Chilehaus“ bestaunen. Auf dieser Seite der Stadt befindet sich das Bürogebäude mit einer Fläche von reichlich 25.000m². Es gehört zum Unesco- Welterbe und besitzt eine einzigartige Architektur. 2800 Fenster sorgen für großzügige Lichtverhältnisse, die im Inneren regelmäßig Künstler und Aussteller zu vielfältigen Ausstellungen und Vorführungen inspirieren.

Wer nun weiter an der Hafenkante entlang der Promenade folgt, der kann den Spuren der Kaufleute in der Speicherstadt folgen. Auch sie ist Teil des Unesco-Welterbes und wurde in den 90er Jahren unter Denkmalschutz gestellt. Dieser Teil des Hamburger Hafens war eine sogenannte Enklave, damit importierte Waren zollfrei gelagert und weiter verarbeitet werden konnten. So ersparte man sich im Handelsgebiet Hamburger Hafen den Aufwand von Zöllen und deren Abwicklung.

Etwas weiter befindet sich die Kornhausbrücke, die die Speicherstadt linksseitig mit der Katharinenkirche rechtsseitig des Zollkanals verbindet. Die Brückenbögen werden von den aufwändig restaurierten Statuen des Vasco da Gama und des Columbus geziert. Hamburg wäre ohne diese Weltenentdecker sicher nicht zu seiner Größe aufgestiegen, denn die Wirtschaft wäre ohne die Entdeckung Amerikas und des Seeweges nach Indien um das Kap der Guten Hoffnung herum, zu deren Zeit sicher nicht so enorm gewachsen.

Vom emsigen Treiben der Kaufleute, erzählt auch heute noch der „Alte Kran“, der gegenüber der  Speicherstadt die Hafenmauer begrenzt, bevor es sich der Besucher in den zahlreichen Altstadtlokalen gemütlich machen kann.

Der Kran ist noch einer von den ursprünglich per Muskelkraft angetriebenen Kränen seiner Zeit. Aufgekommen im 16.Jhd, wurde er über große Treträder in seinem Inneren betrieben. Mehrere Männer sorgten, dafür, dass der drehbare Kran bis zu zwei Tonnen Last bewegen konnte.

Das waren nur einige Beispiele für alle, die Geschichte lieben. Kommen Sie und entdecken Sie Hamburg. Es ist immer eine Reise wert!

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