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Nach dem IT-Gipfel in Hamburg: Wie steht es um das mobile Internet in Deutschland?

Auf dem IT-Gipfel hatte die Bundeskanzlerin Europa dazu aufgerufen, zu einem einheitlichen, digitalen Raum zu werden. Dabei geht es sowohl um die Datenschutzverordnung als auch um den flächendeckenden Ausbau des mobilen High-Speed-Internets.

Das mobile Internet wird zur Selbstverständlichkeit

Smartphones und Tablets mit LTE-Anbindung sind für die meisten Menschen in Deutschland längst Standard. Der mobile Datenverkehr steigt laut Prognose des Branchenverbands VATM in diesem Jahr um satte 45 Prozent. Und die Tarife, mit denen die Smartphone-Besitzer durchs Internet surfen, werden immer individueller und fairer: Man kann sich beispielsweise vom Netzclub Test hier überzeugen. Außerdem nimmt der Anteil der über mobile Endgeräte abgewickelten Einkäufe kontinuierlich zu. Kein Wunder also, dass gerade dieses Thema auf dem 8. IT-Gipfel in Hamburg für rege Diskussionen sorgte. Man spricht sogar schon von digital gesteuerten Städten und dem immer näher rückenden Internet der Dinge.

Der LTE-Ausbau in Deutschland

Etwa 80 Prozent der Bundesrepublik sind derzeit mit dem Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) versorgt. Die verbliebenen ruralen Gebiete sollen nun auch noch folgen, damit die letzten weißen Punkte auf der deutschen High-Speed-Internet-Karte endlich verschwinden. Die Geschwindigkeit, mit der dieser Endspurt gerade vonstattengeht, ist enorm. So berichtete jüngst das bekannte Onlinemagazin 4g.de, dass die Netzabdeckung zu Beginn dieses Jahres schon bei etwa 71 Prozent lag und seit Februar unaufhaltsam gestiegen ist.

Die kommenden Mobilfunkstandards

Ab dem Jahr 2020 können wir mit dem superschnellen Mobilfunkstandard 5G rechnen, an dem gerade Wissenschaftler aus allen Teilen der Welt arbeiten. Ein Hersteller aus Fernost kündigte vor einiger Zeit an, unter dem Namen 4,5G bereits 2016 einen neuen Zwischenschritt anzubieten. Allerdings darf bezweifelt werden, dass sich ein solcher Zwischenstandard durchsetzt.

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