Hamburger Fischmarkt
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Hamburger Fischmarkt

Auf dem legendären Hamburger Fischmarkt findet jeden Sonntag ein großes publikumsreifes Spektakel statt. Wer es zum frühmorgendlichen Trubel schafft kann dafür manch ein Schnäppchen machen und auch ohne Einkauf ist der Markt immer wieder einen Besuch wert. Dafür sorgen die vielen Marktschreier mit ihren Sprüchen und die lebhafte Atmosphäre von ganz allein.

Mehr, als nur Fisch

Eine der inzwischen beliebtesten Hamburger Attraktionen nicht nur für Touristen ist der traditionelle Altonaer Fischmarkt, besser bekannt als der Hamburger Fischmarkt. Hier auf dem Areal rund um die über 100 Jahre alte Fischauktionshalle tummeln sich hunderte Stände und Marktschreier, die lautstark ihre Waren feilbieten. Der Name indes ist ein wenig irreführend: Zwar wird heute genau wie früher der tagesfrische Fang der Fischereien, bereits seit Anfang des 18. Jahrhunderts aber auch allerlei andere Waren, von Obst und Gemüse bis hin zu Textilien und Haushaltsutensilien angeboten. Im Prinzip gibt es auf dem Hamburger Fischmarkt nichts, was es nicht gibt. Sehr beliebt sind unter anderem auch die Blumenhändler, die Palmen und andere Zimmerpflanzen buchstäblich kübelweise für ein paar Euro direkt vom Lastwagen an die geneigte Kundschaft verkaufen.

Öffnungszeiten des Fischmarktes

Geöffnet ist der Hamburger Fischmarkt jeden Sonntag von 5:00 Uhr bis 9:30 Uhr, zur Wintersaison, also vom 16. November bis 14. März jedoch erst ab 7:00 Uhr. Die frühen Öffnungszeiten ergaben sich ursprünglich dadurch, dass sonntags der Fisch vor dem Gang in die Kirche ge- bzw. verkauft werden sollte, da es nach dem Gottesdienst zu warm gewesen und der Fisch verdorben wäre.

Unterhaltung in der alten Fischauktionshalle

Nicht nur ein architektonisches Highlight stellt die im Jahr 1896 erbaute Fischauktionshalle dar. Ihre Bauweise im Stile einer dreischiffigen Basilika orientiert sich stark an der von sakralen Bauten. Da schon damals größere Fangschiffe mit den Elbfischern konkurrierten, konnten die Hamburger Verkäufer nun mit Hilfe des Auktionators ihre Preise, die sonst zu sehr in den Keller gerutscht wären, absichern. Darüber hinaus konnten in der Halle die notwendigen Gerätschaften zur Fischerei repariert und gelagert, sowie das benötigte Eis zum Kühlen leichter verteilt werden. Da das Bauwerk mangels Kühlräumen jedoch bereits in den 1930er Jahren technisch überholt war, verlagerte sich die Nutzung und nach der Restaurierung im Jahr 1984 dient das denkmalgeschützte Gebäude für Veranstaltungen aller Art, u.a. einem Brunch mit Livemusik, der jeden Sonntag dort stattfindet. Ideal für eine ausgedehnte Stärkung und begleitet von Jazz-, Country-, Western und Skiffleklängen.

Ein Muss für jeden Hamburg-Besuch

Egal, ob man nun extra in frühen Morgenstunden aufsteht, oder für einen Kaffee und ein stärkendes Fischbrötchen nach einer Kieztour und durchzechter Nacht auf dem Hamburger Fischmarkt vorbei schaut, ein besonderes Erlebnis hat man hier immer.

Bild: Bernd Sterzl / pixelio.de

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