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Die beliebtesten Wohngegenden Hamburgs

BlankeneseGünstiger Wohnraum in Hamburg ist knapp; mit ein wenig Geduld und Glück lassen sich aber trotzdem die passenden vier Wände finden. Die Szeneviertel Sankt Pauli sowie die Sternschanze sind bei Studierenden besonders beliebt, doch auch Eimsbüttel bietet sich dank der direkten Nähe zur Universität an. Hoch im Kurs stehen außerdem die schönen, aber teuren Stadtteile rund um die Alster – von Blankenese bis nach Niendorf. Wer hier eine Immobilie kaufen möchte, muss einiges an Geld hinlegen. Wer allerdings verkaufen möchte, kann von den Preissteigerungen profitieren, die sich schon seit Jahren abzeichnen.

  • Blankenese. Das ehemalige Fischerdorf im Bezirk Altona liegt direkt an der Elbe und ist ein beliebtes Ausflugsziel sowohl für Hamburger als auch für Touristen, aber es ist auch der Wohnort für betuchte Hansestadtbewohner. Blankenese gehört mit seinem großbürgerlichen Villenviertel, der pittoresken Hanglage, den nahen Elbstränden und der Nähe zur Innenstadt zu den exklusiven Wohngebieten in Hamburg. Allerdings unterscheidet sich Blankenese in einem Punkt von anderen teuren Nobelvororten: Hier pflegt man bodenständige alte Traditionen, wie das Rummelpottlaufen am Silvesterabend oder das Kreekfahren im Schinckels Park. Die Immobilienpreise sind hoch, der Altersdurchschnitt jedoch auch: Laut einer Studie des Statistischen Amts für Hamburg und Schleswig-Holstein liegt der Bevölkerungsanteil der über 65-jährigen an der nahe gelegenen Sternschanze bei 10,3 Prozent, während es in Blankenese stolze 27,6 Prozent sind. Wer in einen Stadtteil für junge Familien umziehen möchte, sollte beim Verkauf seiner Eigentumswohnung auf Nummer Sicher gehen und Makler wie von Karänke Immobilien beauftragen: So können sich Verkäufer sicher sein, den besten Preis für die Wohnlage zu erzielen.
  • Niendorf.
    Auch der Stadtteil Niendorf, der an Schleswig-Holstein grenzt, bietet eine hohe Wohnqualität – vor allem für Familien und Naturfreunde. Denn nicht nur die zahlreichen Gärten und Parks, sondern auch das Niendorfer Gehege mit seinen Wanderwegen, einem Ponyhof und zahlreichen Spielplätzen machen den Stadtteil so beliebt. Hundebesitzer können sich auch über ein Freilaufgebiet für die Vierbeiner freuen. Das ehemalige Bauerndorf ist erst seit dem 19. ein beliebtes Wohn- und Ausflugsgebiet. Entwickelt hat sich Niendorf im Jahr 1343 aus ursprünglich sechs Bauernhöfen. Wer heute hier leben will, quartiert sich entweder in Ein-Familien-, Reihenhäusern oder in eines der Mehrfamilienhäuser in der Siedlung Niendorf-Nord ein.
  • Eppendorf.
    Zwischen den Stadtteilen Eimsbüttel im Süden und Winterhude im Nordosten liegt der Stadtteil Eppendorf. Kaum ein Hamburger Viertel wird so kontrovers diskutiert wie dieses: Manche Hamburger beschreiben die Gegend als „Heimat der Spießer“. Die Nähe zu den Alsterkanälen, reichlich grüne Inseln, einer der schönsten Wochenmärkte Hamburgs – der Isemarkt –, und nicht zuletzt die schönen Häuserfassaden dürften jedoch auch die härtesten Kritiker von Eppendorf überzeugen. Mit etwas Glück kann man hier auch eine schöne Eigentumswohnung finden, die noch nicht in Privatbesitz eines Arztes oder Anwalts ist. Im 2. Weltkrieg wurden viele der prunkvollen Jugendstilhäuser kaum zerstört – so ist dem Viertel der bezaubernde Charme erhalten geblieben, der Hamburg ein leicht britisches Flair verleiht. Vor einigen Jahren konnte man an der Ecke Lehmweg und Eppendorfer Weg sogar berühmte Musiker treffen: In dem bis heute legendären Szene-Club „Onkel Pös Carnegy Hall“. Dort hatten nicht nur deutsche Stars wie Udo Lindenberg und Otto Waalkes ihre ersten Auftritte, sondern auch internationale Jazz- und Bluesmusiker wie Chet Baker und Tom Waits. Leider wurde „das Pö“ 1986 endgültig geschlossen – Die Erinnerung lebt jedoch bis heute weiter.

 

Bild: Kiezkicker  / pixelio.de

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