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Babysitter gesucht – worauf Eltern achten sollten

Die Feiertage sind vorbei und es kehrt wieder Ruhe im Familienalltag ein. Zeit, dass sich die Eltern eine Pause gönnen und den Abend mal wieder zu zweit verbringen – ohne Kinder. Die meisten vertrauen ihren Nachwuchs am liebsten Verwandten oder Freunden an, doch nicht immer hat jemand aus dem Bekannten- oder Familienkreis Zeit. Alternativ kann man sich auch nach Babysittern umschauen. Hierbei sollte man allerdings einiges beachten:

Vertrauenswürdigen Babysitter finden

Natürlich möchte man seine Kinder nur in vertrauenswürdige Hände geben, selbst wenn es nur für ein paar Stunden am Abend ist. Zuverlässigkeit und Erfahrung im Umgang mit Kindern sind die Grundvoraussetzungen für einen Babysitter. Schüler und Jugendliche, die ihr Taschengeld mit Babysitterjobs aufbessern wollen, sollten nicht unter 14 Jahre alt sein und bereits Erfahrung mit Babys und Kleinkindern haben – im besten Fall haben sie selbst kleine Geschwister, auf die sie bereits aufgepasst haben. Auf Online-Portalen wie betreut.de kann man sich einen Überblick über verschiedene Babysitter in Hamburg verschaffen und die Favoriten später bei einem Gespräch persönlich kennenlernen. Wichtig ist, dass die Chemie zwischen Kindern und Babysitter von Beginn an stimmt. Wer sich unsicher ist, kann auch eine bezahlte Probestunde vereinbaren, bei dem ein Elternteil dabei ist.

Formalia klären

Wer sich für einen Babysitter entschieden hat, muss noch weitere Dinge beachten. So sollte der Babysitter haftpflichtversichert sein. Alternativ kann der- oder diejenige mit in die Familienhaftpflicht aufgenommen werden, was allerdings vom Leistungsumfang des jeweiligen Versicherers abhängig ist. Mehr Informationen zur Familienhaftpflicht gibt es auf cosmosdirekt.de. Weiterhin muss der Babysitter bei der Minijobzentrale angemeldet werden – übersteigt der Verdienst 450 Euro im Monat, muss der Babysitter von den Eltern zusätzlich bei der Unfallversicherung angemeldet werden. Ist der Babysitter minderjährig, müssen außerdem seine Eltern eine Einverständniserklärung abgeben. In jedem Fall sollte ein Betreuungsvertrag geschlossen werden, damit alles vertraglich abgesichert ist. Auf eltern.de findet man einen praktischen Blanko-Vertrag im PDF-Format.

Vor dem ersten Arbeitstag

Bevor der Babysitter das erste Mal auf die Kinder aufpasst, sollten einige weitere wichtige Fragen beantwortet sein. Der- oder diejenige sollte über alle Krankheiten und Allergien der Kinder aufgeklärt sein und wissen, wo sich die jeweiligen Medikamente befinden und in welcher Dosis sie im Fall der Fälle verabreicht werden müssen. Alle wichtigen Telefonnummer – also die der Eltern, des Hausarztes oder anderer Notfallkontakte – sollten dem Babysitter bekannt und zugänglich sein. Auch sollten die Eltern den Babysitter über sämtliche Erziehungsmethoden aufklären: Was dürfen die Kinder tun, was nicht? Welche Serien dürfen sie im Fernsehen schauen, wie lange dürfen sie am Computer spielen? Wann sollen die Kinder im Bett sein? Gibt es ein bestimmtes Einschlafritual? Wer solche Fragen im Vorfeld klärt, vermeidet Missverständnisse, sodass die Eltern ihren freien Abend in vollen Zügen genießen können, während der Babysitter sicher seinen Aufgaben nachkommt.

Bild: pixabay.com

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